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AUSSTELLUNGEN


Ausstellungen 2005


Bewegte Räume. Production Design + Film


10. Februar bis 19. Juni 2005


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>> Homepage zur Ausstellung: www.moving-spaces.de

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Entwurf von Jacques Saulnier zu MÉLO
(F 1986, Regie: Alain Resnais)
Leihgeber: Bibliothèque du Film, Paris
© Jacques Saulnier


Parallel zur Retrospektive der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2005 präsentierte das Filmmuseum Berlin die Sonderausstellung "Bewegte Räume. Production Design + Film". Die Ausstellung widmete sich der Arbeit der Production Designer, der Szenenbildner und Filmarchitekten. Im Zusammenspiel mit Kamera und Regie erschafft die Ausstattung Bildräume, beeinflusst die Dramaturgie und bestimmt die filmische Atmosphäre. Veranschaulicht wurde dies anhand von fünf Raumsituationen: Labyrinthe, Privaträume, Transiträume, Machträume und Bühnen.

Zu jeder Raumsituation wurden Filmbeispiele, Entwürfe und Modelle präsentiert. So diente ein interaktives Modell der "Villa Arpel" aus Jacques Tatis MON ONCLE (1956-58) der Veranschaulichung der "Privaträume". Das Haus wird hier auf komödiantische Weise zum Mit- und Gegenspieler und parodiert zugleich das moderne Wohnen. "Transiträume" hingegen funktionieren als eine Art Schleuse, als Zwischenstation für Menschen auf der Durchreise oder auf der Flucht. Für Steven Spielbergs Film THE TERMINAL (2003/04) wurde im Studio ein kompletter Flughafenterminal realisiert, eines der größten Sets aller Zeiten.


DR. NO
(USA /GB 1962, Regie: Terence Young), Production Design: Ken Adam

Entwurf von Jacques Lagrange zu MON ONCLE
(F/I 1956-58, Regie: Jacques Tati)
Leihgeber: Institut français d'architecture, Paris
© Hyacinthe Moreau Lalande

Die Ausstellung stützt sich auf Material aus den Beständen der Stiftung Deutsche Kinemathek, vor allem des Set Design-Archivs. Die Entwürfe prominenter Filmarchitekten wie Hermann Warm, Erich Kettelhut, Franz Schroedter und Robert Herlth bilden den Grundstock dieser bedeutenden Sammlung zur deutschen Filmarchitektur.

Internationale Leihgaben aus Museen, Archiven und Privatsammlungen illustrieren unterschiedliche künstlerische und handwerkliche Ansätze und
deren Umsetzung – als Studiobau, on-location-Dreh oder Computeranimation.
Aufgrund der engen Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum in Frankfurt
ist es möglich, einige Szenenbild-Entwürfe und Dokumente zu stilbildenden
Filmen von Stanley Kubrick erstmals zu präsentieren.

Neben der umfangreichen Filmreihe der Retrospektive beschäftigt sich auch
der Talent Campus der Berlinale mit dem Thema "Production Design". In
Vorbereitung befindet sich außerdem ein Veranstaltungszyklus, der Berliner
und Brandenburger Institutionen aus den Bereichen Design und Architektur
einbinden wird.


>> Homepage zur Ausstellung: www.moving-spaces.de